Nicht ganz das Thema hier im Tipps-Board, aber ehrlich gemeint: Copy and Close als Anker für die Zeit danach
Zitat von admin am August 3, 2026, 2:55 p.m. UhrKurz vorweg, weil das hier nicht ins übliche Bild vom Tipps-Board passt: Dieser Beitrag ist kein Ratschlag zur Beziehung und keine Meinung dazu, wie es weitergehen sollte oder was jetzt richtig wäre. Dazu sage ich bewusst nichts, das steht mir an dieser Stelle nicht zu und gehört auch nicht hierher. Es geht um etwas Kleineres und Praktisches am Rand einer Trennung: um die Zeit selbst, die danach übrig bleibt, nicht um das, was vorher war.
Eine Trennung verändert vor allem den Alltag, nicht nur das Gefühl dabei. Abende, Wochenenden, feste Rituale, die vorher eine bestimmte Form hatten, sind plötzlich offen, ohne dass sich diese Zeit von selbst neu füllt. In genau diese Lücken wandern Gedanken oft von allein, ungefragt und ziemlich im Kreis, gerade an Abenden oder Tagen ohne feste Termine. Eine neue Beobachtung ist das sicher nicht, und für mich beanspruchen will ich sie auch nicht, aber sie taucht in Gesprächen zu diesem Thema immer wieder in ganz ähnlicher Form auf: Oft ist es weniger der einzelne schwere Gedanke, sondern der leere Rahmen drumherum, der ihm so viel Raum lässt, sich festzusetzen.
Was in solchen Phasen häufiger hilft, ist weniger eine bestimmte Ablenkung als überhaupt wieder etwas mit fester Struktur im Tag zu haben. Bei den einen ist das Sport zu festen Zeiten, bei anderen ehrenamtliche Arbeit, bei wieder anderen einfach der bestehende Job, der ohnehin einen Rahmen vorgibt. Eine weitere Möglichkeit unter vielen, über die hier im Board vermutlich seltener gesprochen wird: eine neue, erlernbare Tätigkeit, die tatsächlich Konzentration verlangt und die Gedanken deshalb für eine Weile woanders hinlenkt, einfach weil sie das von einem fordert, nicht weil sie mit der Trennung selbst etwas zu tun hätte.
Der Unterschied zu reiner Ablenkung liegt für mich in diesem einen Wort: erlernbar. Eine Serie schauen oder durch Feeds scrollen hält den Kopf auch kurzfristig beschäftigt, verlangt dabei aber wenig echte Aufmerksamkeit und hinterlässt hinterher oft nur das Gefühl, dass Zeit verstrichen ist. Bei einer Tätigkeit, die man erst lernen muss, ist das anders, weil sie wirklich fordert und weil sich kleine Fortschritte bemerkbar machen, auch wenn die mit der eigentlichen Situation gar nichts zu tun haben. Genau das lässt sich schwer erzwingen, aber leichter finden, wenn eine Aufgabe von außen einen gewissen Rahmen vorgibt, an den man sich halten kann, auch an Tagen, an denen die Motivation von allein nicht da ist.
Ein Beispiel dafür, mit dem ich mich beruflich beschäftige: der telefonische Vertrieb, genauer der Beruf des Closers, also Verkaufsgespräche für hochpreisige Coachings oder Beratungen. Gebraucht wird dafür im Kern ein Telefon oder Laptop und ein ruhiger Ort zum Sprechen, dazu feste Termine, auf die man sich vorbereitet, und ein Gespräch danach, das nachbereitet wird, bevor der nächste Anruf ansteht. Bei RatgeberPlatz.de gibt es dazu den Ratgeber Copy and Close, ein PDF, unter anderem mit einem Kapitel zum Mindset und einem zum Berufseinstieg.
Ganz wichtig an dieser Stelle, damit hier nichts in die falsche Richtung verstanden wird: Das hat mit der Trennung selbst nichts zu tun und heilt auch nichts davon, das kann und will ein Ratgeber ohnehin nicht leisten. Ein neuer Beruf ist kein Ersatz für die Zeit, die man zum Verarbeiten braucht, daran ändert auch das beste Kapitel nichts. Die ersten Telefonate laufen davon unabhängig ohnehin holprig, ganz gleich in welcher Verfassung man gerade ist, und wer mit Absagen am Telefon grundsätzlich schlecht klarkommt, für den ist der Beruf unabhängig von allem anderen ohnehin nicht das Richtige. Versprechen will ich hier ausdrücklich keins machen, weder zur Trennung noch zum Beruf, das ein einzelnes Buch sowieso nicht halten könnte.
Zur Einordnung, weil das hier ehrlich dazugehört: Der Ratgeber kommt von uns, von RatgeberPlatz.de, ich gehöre zum Team dahinter. Kein fremder Fund, den ich zufällig hier reinstelle, sondern das eigene Produkt, offen als solches benannt.
Wer neugierig auf den Beruf dahinter ist, ganz unabhängig vom eigentlichen Thema dieses Boards, kann sich das in Ruhe ansehen: Copy and Close beim Herausgeber. Mehr breite ich hier bewusst nicht aus, das würde in diesem Board zu weit führen.
Eine letzte Frage noch, komplett losgelöst vom Ratgeber und an alle hier gerichtet: Habt ihr in schwierigen Phasen bewusst nach einer neuen Aufgabe gesucht, die den Kopf fordert, oder hat sich so etwas bei euch eher zufällig ergeben?
Kurz vorweg, weil das hier nicht ins übliche Bild vom Tipps-Board passt: Dieser Beitrag ist kein Ratschlag zur Beziehung und keine Meinung dazu, wie es weitergehen sollte oder was jetzt richtig wäre. Dazu sage ich bewusst nichts, das steht mir an dieser Stelle nicht zu und gehört auch nicht hierher. Es geht um etwas Kleineres und Praktisches am Rand einer Trennung: um die Zeit selbst, die danach übrig bleibt, nicht um das, was vorher war.
Eine Trennung verändert vor allem den Alltag, nicht nur das Gefühl dabei. Abende, Wochenenden, feste Rituale, die vorher eine bestimmte Form hatten, sind plötzlich offen, ohne dass sich diese Zeit von selbst neu füllt. In genau diese Lücken wandern Gedanken oft von allein, ungefragt und ziemlich im Kreis, gerade an Abenden oder Tagen ohne feste Termine. Eine neue Beobachtung ist das sicher nicht, und für mich beanspruchen will ich sie auch nicht, aber sie taucht in Gesprächen zu diesem Thema immer wieder in ganz ähnlicher Form auf: Oft ist es weniger der einzelne schwere Gedanke, sondern der leere Rahmen drumherum, der ihm so viel Raum lässt, sich festzusetzen.
Was in solchen Phasen häufiger hilft, ist weniger eine bestimmte Ablenkung als überhaupt wieder etwas mit fester Struktur im Tag zu haben. Bei den einen ist das Sport zu festen Zeiten, bei anderen ehrenamtliche Arbeit, bei wieder anderen einfach der bestehende Job, der ohnehin einen Rahmen vorgibt. Eine weitere Möglichkeit unter vielen, über die hier im Board vermutlich seltener gesprochen wird: eine neue, erlernbare Tätigkeit, die tatsächlich Konzentration verlangt und die Gedanken deshalb für eine Weile woanders hinlenkt, einfach weil sie das von einem fordert, nicht weil sie mit der Trennung selbst etwas zu tun hätte.
Der Unterschied zu reiner Ablenkung liegt für mich in diesem einen Wort: erlernbar. Eine Serie schauen oder durch Feeds scrollen hält den Kopf auch kurzfristig beschäftigt, verlangt dabei aber wenig echte Aufmerksamkeit und hinterlässt hinterher oft nur das Gefühl, dass Zeit verstrichen ist. Bei einer Tätigkeit, die man erst lernen muss, ist das anders, weil sie wirklich fordert und weil sich kleine Fortschritte bemerkbar machen, auch wenn die mit der eigentlichen Situation gar nichts zu tun haben. Genau das lässt sich schwer erzwingen, aber leichter finden, wenn eine Aufgabe von außen einen gewissen Rahmen vorgibt, an den man sich halten kann, auch an Tagen, an denen die Motivation von allein nicht da ist.
Ein Beispiel dafür, mit dem ich mich beruflich beschäftige: der telefonische Vertrieb, genauer der Beruf des Closers, also Verkaufsgespräche für hochpreisige Coachings oder Beratungen. Gebraucht wird dafür im Kern ein Telefon oder Laptop und ein ruhiger Ort zum Sprechen, dazu feste Termine, auf die man sich vorbereitet, und ein Gespräch danach, das nachbereitet wird, bevor der nächste Anruf ansteht. Bei RatgeberPlatz.de gibt es dazu den Ratgeber Copy and Close, ein PDF, unter anderem mit einem Kapitel zum Mindset und einem zum Berufseinstieg.

Ganz wichtig an dieser Stelle, damit hier nichts in die falsche Richtung verstanden wird: Das hat mit der Trennung selbst nichts zu tun und heilt auch nichts davon, das kann und will ein Ratgeber ohnehin nicht leisten. Ein neuer Beruf ist kein Ersatz für die Zeit, die man zum Verarbeiten braucht, daran ändert auch das beste Kapitel nichts. Die ersten Telefonate laufen davon unabhängig ohnehin holprig, ganz gleich in welcher Verfassung man gerade ist, und wer mit Absagen am Telefon grundsätzlich schlecht klarkommt, für den ist der Beruf unabhängig von allem anderen ohnehin nicht das Richtige. Versprechen will ich hier ausdrücklich keins machen, weder zur Trennung noch zum Beruf, das ein einzelnes Buch sowieso nicht halten könnte.
Zur Einordnung, weil das hier ehrlich dazugehört: Der Ratgeber kommt von uns, von RatgeberPlatz.de, ich gehöre zum Team dahinter. Kein fremder Fund, den ich zufällig hier reinstelle, sondern das eigene Produkt, offen als solches benannt.
Wer neugierig auf den Beruf dahinter ist, ganz unabhängig vom eigentlichen Thema dieses Boards, kann sich das in Ruhe ansehen: Copy and Close beim Herausgeber. Mehr breite ich hier bewusst nicht aus, das würde in diesem Board zu weit führen.
Eine letzte Frage noch, komplett losgelöst vom Ratgeber und an alle hier gerichtet: Habt ihr in schwierigen Phasen bewusst nach einer neuen Aufgabe gesucht, die den Kopf fordert, oder hat sich so etwas bei euch eher zufällig ergeben?
